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Mit dem ElternKindTicket kostenlos den Schulweg üben

Schüler können mit ihren Eltern die Fahrt mit Bus und Bahn ausprobieren
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Ende August startet für die Schülerinnen nun Schüler aus NRW das neue Schuljahr. Viele beginnen an einer anderen Schule – mit neuen Klassenkameraden, Lehrern und einem neuen Weg zur Schule. Um das sichere Verhalten auf dem Schulweg zu fördern, bieten die Verkehrsunternehmen und Aufgabenträger von Bus und Bahn im WestfalenTarif auch in diesem Jahr das kostenlose ElternKindTicket an. Vom 18. August bis 4. September 2019 können Kinder und Eltern den Schulweg vorab Probe fahren.

Neue Klasse, neue Wege, neue Fragen: Zum Schuljahresbeginn ändert sich einiges. Damit der Start ins neue Schuljahr etwas einfacher wird, haben die Partner im WestfalenTarif die Aktion ElternKindTicket erneut aufgelegt. Das ElternKindTicket gilt für ein Kind und einen Erwachsenen für eine einmalige kostenlose Hin- und Rückfahrt in den Bussen und Bahnen im WestfalenTarif vom 18. August bis 4. September 2019.

So können auch diejenigen, die noch in den Ferien sind, in der ersten Schulwoche ihr Kind begleiten. Auf dem Rückweg gilt das Ticket auch für einen Erwachsenen ohne Kind. Sollte in der Ferienzeit nicht der passende Bus fahren, können sich die Kinder mit ihren Eltern auch eine andere Strecke für ihre Probefahrt aussuchen. Das Ticket ist in einen Flyer integriert: Einfach die Fahrkarte ausschneiden, auf der Rückseite den Wohn- und Schulort eintragen und im Bus oder in der Bahn/am Bahnhof vor der Fahrt entwerten. Neben dem Ticket finden Eltern und Schüler im Flyer auch praktische Tipps zum sicheren Verhalten bei der Fahrt mit Bus und Bahn und Informationen zu SchülerTickets. Der Flyer ist erhältlich bei den Tarif- und Verkehrsgemeinschaften im WestfalenTarif.

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Nachtbus-Aufpreis im Münsterland entfällt

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Alle, die zurzeit Ferien haben, werden sich besonders freuen: Der Nachtbus-Aufpreis im Münsterland ist bald Schnee von gestern. Jetzt kann der Partysommer richtig losgehen: Ab 1. August 2019 greift diese tolle Maßnahme in allen Nachtbuslinien in den Kreisen Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf und auch in allen Nachtbuslinien der RVM, der WB und der Provinzial Versicherung. Bislang galt die Regel: Eine Fahrt mit dem Nachtbus erforderte ab 0.00 Uhr einen zusätzlichen Aufpreis, sobald der Fahrgast die Stadtgrenzen von Münster überschritt. Da die Nachtbusse bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag fahren, ist der 2. August der erste Fahrtag nach neuer Regelung. "Auf diese Weise setzen wir den Wunsch nach dem Wegfall des Aufpreises um, der schon seit Längerem seitens der Fahrgäste besteht", erklärt Martin Raabe, Niederlassungsleiter Westfalen der WB. Insbesondere auch in der Politik wurde sich stark dafür eingesetzt.

Änderungen im Westfalentarif zum 1. August 2019

Zum 1. August 2019 gibt es wesentliche Änderungen im WestfalenTarif die Fahrgästen Vorteile bringen. Ziel ist ein fahrgastfreundlicher Tarif, um das Nahverkehrsangebot in Westfalen-Lippe zu sichern. Dies soll mit Veränderungen von Produkten, neuen Ticketangeboten und strukturellen Änderungen erreicht werden. Die Preise werden mit einer moderaten Anhebung von durchschnittlich 2,1 % weitgehend stabil gehalten.

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Für mehr Überblick - weniger Preisstufen

Die Anzahl der Preisstufen wird verringert. Die Preisstufe 12 entfällt. Damit werden alle Tickets der Preisstufe 11 im Gesamtnetz des WestfalenTarifs gültig. Bei der Preisgestaltung wurde die Preisstufe 11 etwas stärker angehoben als die übrigen Preisstufen. Nutznießer sind Fahrgäste der bisherigen Preisstufe 12, die nun günstiger unterwegs sind. Auch Fahrgäste der bisherigen Preisstufe 11 profitieren - trotz der Preiserhöhung - durch die nun netzweite Gültigkeit. Die neue Höchstpreisstufe 11 ist zum einen günstiger als die bisherige Preisstufe 12 und bildet damit eine spürbare preisliche Differenz zum NRW-Tarif.

Flatrate für Einzeltickets sorgt für günstigere Fahrtmöglichkeiten

Ein Novum, das den Fahrgästen günstigere Fahrtmöglichkeiten bietet, ist der Wegfall der Einschränkungen bei Rund- und Rückfahrten. Somit sind bei Einzel-, Kinder-, Anschluss- und 4er Tickets ab der Preisstufe 2 während der Gültigkeitsdauer mehrere Fahrten möglich. In diesem Rahmen können die Fahrgäste beliebige Wege fahren.

Das neue FahrWeiterTicket Westfalen - westfalenweit zum Pauschalpreis unterwegs

Zur Vereinfachung des Ticketangebots wird das FahrWeiterTicket Westfalen eingeführt. Hierbei handelt es sich um ein pauschales Ticket, mit dem Inhaber von MonatsTickets und Abonnements für 6 Stunden und 6 Euro den Geltungsbereich ihrer Zeitkarte auf den gesamten Raum des WestfalenTarifs ausweiten und beliebig viele Fahrten unternehmen können. Im Nahbereich haben die Kunden zudem nach wie vor die Wahl: Bis Preisstufe 3 können Fahrgäste zwischen einem AnschlussTicket, das für eine Verbindung gilt, und dem pauschalen FahrWeiterTicket Westfalen wählen.

Aus TagesTickets werden 24 StundenTickets

Die neuen 24 StundenTickets ersetzen die bisherigen TagesTickets für 1 oder 5 Personen. Die Tickets sind nicht mehr auf einen Kalendertag bezogen, sondern gelten ab Entwertung ganze 24 Stunden. So startet das Ticket für Fahrgäste, wann sie es wollen und sie können innerhalb von 24 Stunden beliebig viele Fahrten unternehmen. Die 9 Uhr Tages-Tickets (1 Person/5 Personen) werden weiterhin angeboten und sind eine gute Ergänzung für Fahrten nach 9 Uhr bzw. am Wochenende.

Grenzenlos frei - mit dem AzubiAbo Westfalen und dem NRWupgrade

Mit dem neuen AzubiAbo Westfalen sind Auszubildende ab August günstig mit Bus und Bahn unterwegs. Für 62 Euro monatlich geht es zwölf Monate lang durch den gesamten WestfalenTarif-Raum - zur Schule, zum Ausbildungsplatz und in die Freizeit. Und für einen Zuschlag von 20 Euro im Monat gibt es zusätzlich zum AzubiAbo Westfalen das NRWupgradeAzubi. Damit können Auszubildende dann in ganz Nordrhein-Westfalen günstig mit Bus und Bahn fahren. Die Einführung eines landesweit gültigen Azubi-Abos haben die drei für die öffentliche Mobilität der Menschen in NRW mitverantwortlichen Aufgabenträger VRR (Verkehrsverbund Rhein-Ruhr AöR), NWL (Nahverkehr Westfalen-Lippe) und NVR (Nahverkehr Rheinland) gemeinsam mit der NRW-Landesregierung vereinbart. Diese unterstützt das Projekt mit Fördergeldern.

Quelle: Tarifinformation der Tarifgemeinschaft Münsterland - Ruhr-Lippe GmbH

Vertreter der Kommunen und Verkehrsunternehmen stellten das aufgewertete Fahrtenangebot vor.

R72/73 fährt im 20-Minuten-Takt zwischen Altenberge und Münster

Am Montag, 29. April, startet ein deutlich aufgewertetes Fahrtenangebot auf der R72/73 zwischen Altenberge und Münster. Diese Angebotsoffensive im Busverkehr wird durch eine Kooperation zwischen den Stadtwerken Münster, dem Westfalenbus und der RVM ermöglicht.

Die Linie R72/73 wird künftig von Montag bis Freitag Altenberge und Münster im 20-Minuten-Takt verbinden. Der dichte Takt ist sonst eher von S-Bahnen bekannt und soll das Busfahren noch interessanter machen, denn die Pendler können nun die für sie optimale Fahrtzeit aus stündlich 3 statt bisher 2 Fahrten nach Münster und zurück auswählen.

Eine weitere Neuerung ist, dass die Busse der R72 und R73 über den Münsteraner Hauptbahnhof hinaus weiter als Stadtbus-Linie 7 in Richtung Weseler Straße und einmal stündlich als R41 bis nach Ottmarsbocholt fahren.

Der gesamte Linienverlauf erstreckt sich durch die Kooperation der drei Verkehrsunternehmen von Burgsteinfurt über Nordwalde, Altenberge und Münster bis nach Senden-Ottmarsbocholt. So können auch die großen Arbeitgeber an der Weseler Straße ohne Umstieg erreicht werden.

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